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Allgemeine Klub-Informationen

Last Update: 19.01.2012
Klub: Qviding FIF Göteborg
Wappen: Wappen Qviding FIF Göteborg
Spielklasse: Superettan
Gründungsjahr: 1987 (Zusammenschluß von BK Qviding och Fräntorps IF, beide Teams spielten damals in der Div. IV)
Erfolge: 10. Platz in der 2. Liga (Superettan) 2008
Allsvenskan-
Jahre:
0
2. Liga-Jahre: 2
Zum Klub: Qviding FIF ist ein schwedischer Fußballverein aus Göteborg.

In den 80er-Jahren war BK Qviding "nur" ein Verein mit einer starken Jugendabteilung. Mit dem Ziel, im Osten Göteborgs auch eine starke Männermannschaft zu etablieren, fusioniert der Klub 1987 mit Fräntorps IF zu Qvidings FIF. Der Name Qviding leitet sich übrigens von der Qvidingsgatan her - dort wurde der Verein gegründet.

Qviding FIF gehört aktuell zu den zahlenmäßig größten Vereinen in Göteborg. Die Männermannschaft spielte 2006 erstmalig in der 2. Liga (Superettan), nachdem man die Jahre zuvor schon mehrfach knapp am Aufstieg scheiterte. In der 2. Liga war man jedoch chancenlos, machte es aber in der Saison 2008 - nach dem direkten Wiederaufstieg 2007 - dann deutlich besser. In der Saison 2009 musste der Klub zurück in die Drittklassigkeit.

2011 kehrte man "grünen Tisch" durch den Zwangsabstieg von Örgryte IS Göteborg in die Superettan zurück und war dort chancenlos.

Spieljahre 1995 bis heute

2011: 16. Platz in Superettan (Absteiger), Schnitt: 482.
Durch den Lizenentzug von Örgryte IS Göteborg rutschte der Lokal-Rivale, unvorbereitet, in die Superettan nach. Diese Liga war deutlich eine Nummer zu groß. Das Angebot zu einer Fusion von Örgryte IS lehnte Qviding ab. Es reichte nur zu einem einzigen Sieg (1-0 bei Assyriska FF Södertälje), nur 17 Saisontore und 167 Zuschauer gegen IF Brommapojkarna werden sicherlich auf Jahre einen Negativrekord in der Superettan darstellen. Isa Bagci war mit 5 Toren bester Schütze. Trainer war Lars Ternström.

Team Qviding FIF Göteborg 2011
Team Qviding FIF Göteborg 2011 (Superettan)

Quelle: www.svenskfotboll.se

2010: 2. Platz in Div. I Södra, Schnitt: 239.
Die direkte Rückkehr in die Superettan wurde nur knapp verpasst - dem Team mit der besten Liga-Abwehr (nur 22 Gegentore) fehlte nur ein Punkt auf den IFK Värnamo. In der Relegation traf man auf Östers IF Växjö und unterlag in beiden Spielen (0-2 H, 982 Zuschauer und 1-2 A, 1.927 Zuschauer). In der Liga waren Hans Erik Anton Holmberg (11 Tore) und Kenan Galijatovic (8 Tore) die besten Torschützen. Magere 382 Zuschauer gegen Meister IFK Värnamo (1-0) waren die beste Saisonkulisse - ansonsten spielte der Klub vor teilweise weniger als 100 Zuschauern. Trainer war Trainer Lars Ternström.
2009: 14. Platz in Superettan (Absteiger), Schnitt: 461.
Durch den 14. Platz (Drittletzter) musste QFIF in die Abstiegsrelegation gegen den Vize-Meister der Div. I Norra, IK Brage Borlänge. Mit 1-2 A und 0-1 H (920 Zuschauer) musste man schliesslich in die Drittklassigkeit zurück. Bitter, weil QFIF in der Superettan immerhin 31 Punkte holte und nicht enttäuschte - so war man bspw. der einzige Klub, der es schaffte, den souveränen Meister Mjällby AIF zu Hause zu besiegen. Es haperte aber arg im Sturm (nur 31 Tore in 30 Spielen). Insgesamt verlief die Saison "unglücklich": Trainer Zoran Lukic wechselte kurz vor dem Saisonstart zu seinem alten Klub Djurgårdens IF Stockholm zurück. Nachfolger wurde der Spanier Francesco Verona, der früher schon einmal Skövde AIK trainierte. Er verließ den Klub jedoch im Juli und wurde durch Lars Borgström ersetzt. Der beste Torschütze Hannes Stiller (7 Tore) wechselte während der Saison zum IFK Göteborg - eine erhebliche Schwächung für den Klub. Fuad Hyseni erzielte 5 Tore. Beste Heimspielkulisse beim ansonsten wie gewohnt schwachen Zuspruch waren 873 Zuschauer bei der 0-3-Niederlage gegen Assyriska FF Södertälje.
2008: 10. Platz in Superettan, Schnitt: 623.
In diesem Jahr machte es der Göteborger Aufsteiger besser als in seiner ersten Superettan-Saison 2006 und konnte sicher die Klasse halten. Bei einer Bilanz von 9/11/10 hatte das Team von Trainer Zoran Lukic 12 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegs-Relegationsplatz. Seine beste Kulisse hatte der Klub im Derby gegen Örgryte IS - 2.061 Zuschauer sahen einen überraschenden Qviding-Sieg (2-0). Beste Torschützen waren Hannes Stiller (12 Tore) und Josef Karlsson (8 Tore).

Team Qviding FIF Göteborg 2008
Team Qviding FIF Göteborg 2008 (Superettan)

Quelle: www.svenskfotboll.se

2007: Meister in Div. I Södra (Aufsteiger), Schnitt: 315.
Weiter unter "Star-Trainer" Zoran Lukic, mit nur 4 Niederlagen in 26 Spielen und 10 Punkten Vorsprung auf den ersten Nicht-Aufstiegsplatz, schaffte Qvidíng FIF sehr souverän den direkten Wiederaufstieg in die Superettan. Beste Torschützen waren Hannes Stiller (20 Tore) und Thomas Eriksson (14 Tore). Ganz mager ist weiterhin die Zuschauer-Unterstützung... - die beste Kulisse waren 490 Zuschauer gegen Skärhamns IK.

Qviding FIF Göteborg 2007
Team Qviding FIF Göteborg 2007 (Div. I Södra)

Quelle: Homepage Qviding FIF

2006: 15. Platz in Superettan (Absteiger), Schnitt: 551.
Für QFIF war es eigentlich schon ein Erfolg, dass man nicht Tabellen-Letzter wurde. Für mehr war das Team vom erfahrenen Trainer Örjan Glans (wurde während der Saison durch den Ex-Djurgården-Meistertrainer Zoran Lukic ersetzt, der kurz zuvor bei Örgryte IS entlassen wurde) einfach von vorneherein nicht gut genug besetzt. Daran änderten auch einige Neuverpflichtungen vom finanzschwachen Lokal-Konkurrenten Örgryte IS zur Halbserie nichts, die dort aber ohnehin nur Edel-Reservisten waren. Bei nur 4 Siegen (darunter zu Hause immerhin gegen Aufsteiger Örebro SK FK und in Åtvidaberg) betrug der Abstand auf Rang 14 (Relegation) satte 14 Punkte. Bester Torschütze war mit 9 Toren Mathias Gravem, der vom Allsvenskan-Klub GAIS Göteborg ausgeliehen wurde. Die beste Saison-Kulisse waren 981 Zuschauer bei der 1-2 Niederlage gegen den IFK Norrköping.
2005: Meister in Div. II Västra Götaland (Aufsteiger), Schnitt: 263.
Vom Fast-Abstieg im letzten Jahr zum Aufstieg in diesem Jahr - mit 8 Punkten Vorsprung wurde das Team von Trainer Örjan Glans sehr souverän Meister. In den beiden Aufstiegsspielen zur Superettan schaltete man sensationell den Favoriten Syrianska FC Södertälje aus (2-0 A und 1-2 H, 2.350 Zuschauer) und schaffte erstmalig den Sprung in die 2. Liga (Superettan).
2004: 7. Platz in Div. II Västra Götaland, Schnitt: 199.
Mit nur 3 Punkten Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz (Skene IF) geriet FIF in dieser Saison in Abstiegsgefahr.
2003: 7. Platz in Div. II Västra Götaland, Schnitt: 417.
Das Auf und Ab der letzten Jahre wurde fortgesetzt - einer guten folgte wieder eine (etwas) schlechtere Saison (man geriet aber zumindest nicht in Abstiegsgefahr). Das Derby gegen GAIS (0-4) sahen 2.544 Zuschauer (das Spiel fand allerdings aus Sicherheitsgründen im Stadion Gamla Ullevi statt). Trainer war Jens Wålemark.
2002: 3. Platz in Div. II Västra Götaland, Schnitt: 294.
Mit nur 5 Saison-Niederlagen und punktgleich mit dem Tabellen-Zweiten GAIS (aber mit 8 Punkten Rückstand auf Meister FC Trollhättan) spielte FIF wieder eine sehr gute Saison. 725 Zuschauer auf dem Torpavallen bedeuteten beim Spiel gegen GAIS (3-3) Saison-Besucher-Rekord.
2001: 5. Platz in Div. II Västra Götaland, Schnitt: 147.
An die sehr gute Vorjahres-Platzierung kam FIF, weiter trainiert von Ulf Carlsson, bei weitem nicht heran. Nach oben (Meister wurde Ljungskile SK) und nach unten ging nichts...
2000: 2. Platz in Div. II Västra Götaland, Schnitt: 239.
Dem in dieser Saison sehr stark aufspielenden Team von Trainer Ulf Carlsson fehlten nur 5 Tore zur Meisterschaft, die sich Torslanda IK (scheiterte dann in der Superettan-Qualifikation am IFK Malmö FK) sichern konnte.
1999: 8. Platz in Div. II Västra Götaland, Schnitt: offen.
Nur aufgrund der um 2 Tore besseren Tordifferenz auf Skärhamns IK stieg man nicht in die Div. III ab. Erst am letzten Spieltag (0-0 gegen Skövde AIK, 75 Zuschauer) konnte der Klassenerhalt perfekt gemacht werden. Top-Torjäger waren die beiden Stürmer Hannes Tobiasson und Benny Post.
1998: 5. Platz in Div. II Västra Götaland, Schnitt: offen.
Mit nahezu ausgeglichener Bilanz (8/7/7, 35-35 Tore) belegte FIF wieder einen soliden Platz im Tabellen-Mittelfeld der Div. II.
1997: 5. Platz in Div. II Västra Götaland, Schnitt: offen.
In der starken Liga mit u.a. Meister Lundby, GAIS und Trollhättan reichte es in dieser Saison nur zu einem sicheren Mittelfeld-Platz (33 Punkte, 9/6/7).
1996: 2. Platz in Div. II Västra Götaland, Schnitt: offen.
Diesmal fehlten 2 Punkte auf den direkten Aufstiegsplatz (Norrby IF Borås) - FIF verlor von 22 Saisonspielen nur 2. In der 1. Runde der Aufstiegsrelegation setzte man sich gegen Högaborgs BK (Helsingborg) durch, in Runde 2 unterlag man dann Falkenbergs FF.
1995: 2. Platz in Div. II Västra Götaland, Schnitt: offen.
Man landete mit nur 1 Punkt Rückstand auf Meister Lundby IF Göteborg auf einem tollen 2. Platz und verpasste damit nur knapp den direkten Aufstieg in die 2. Liga. In der Aufstiegsrelegation unterlag FIF in der 1. Runde gegen den IFK Trelleborg mit 2-1 H und 0-3 A.

Stadion-Informationen

Stadion: Valhalla IP
Stadionbesuch: Nein
Baujahr: 1963
Maße: 105 x 65 m
Belag: Kunstrasen
Flutlicht: Ja
Kapazität: 4.000
Rekord: Valhalla IP: 2.061, in der Superettan 2008 gegen Örgryte IS Göteborg (2-0)
Torpavallen: 2.350 am 21.10.2005 im Aufstiegsspiel zur Superettan gegen Syrianska FC Södertälje
Beschreibung: Seit der Saison 2008 spielt QFIF auf Valhalla IP - vielen Dank an Jürgen Fenske für die Fotos:

Valhalla IP - Qviding FIF

Valhalla IP - Qviding FIF

Valhalla IP - Qviding FIF

Eigentliche Heimspielstätte des Klubs war bis zur Saison 2008 der "Torpavallen" - hierbei handelt es sich um einen unattraktiven (Dorfsport-)Platz in unattraktiver Lage (direkt an der Autobahn). Die Tribüne beinhaltet ca. 60 Sitzplätze (rote Sitzschalen). Das hier 2006 noch 2. Liga-Spiele ausgetragen wurden, kann man kaum glauben...

Torpavallen - Qviding FIF

Torpavallen - Qviding FIF

Torpavallen - Qviding FIF

Spiel-Besuche

Spiel-Besuche: Nein