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| Allgemeine Klub-Informationen |
| Last Update: | 28.11.2011 |
| Klub: | Helsingborgs IF |
| Spielklasse: | Allsvenskan |
| Wappen: | ![]() |
| Gründungsjahr: | 1907 |
| Erfolge: | 7 x Meister (1929, -30, -33, 34, -41, -99, -2011) 4 x Pokalsieger (1941, -98, 2006, 2010, 2011) In die Geschichte des Klubs ging das Jahr 2000 ein: in der dritten Qualifikations-Runde schaltete man Inter Mailand aus (1-0 und 0-0) und konnte sich damit für die Champions-League qualifizieren. In der Gruppe F waren der FC Bayern München (1-3 und 0-0), Paris Saint-Germain (1-4 und 1-1) und Rosenborg Trondheim (1-6 und 2-0) die Gegner |
| Allsvenskan- Jahre: |
61 |
| 2. Liga-Jahre: | 21 |
| Zum Klub: | Helsingborg hat 110.000 Einwohner und war bis ins 17. Jahrhundert hinein dänisch. Die Stadt hatte immer eine hohe strategische Bedeutung, weil sie sich an der schmalsten Stelle des Öresundes befindet. Davon zeugen viele Bauwerke in der Stadt. Der Fußballklub Helsingborgs IF ist eigentlich erst seit knapp einem Jahrzehnt ein echtes Spitzenteam, nachdem man in den frühen 90er-Jahren teilweise sogar nur in der 3. und 2. Liga spielte. In dieser Zeit begann Stürmer Henrik Larsson, später bei Celtic Glasgow und dem FC Barcelona, hier seine Karriere. Der Meistertitel 1999 war der erste Titel seit 58 Jahren. HIF verfügt über ein sehr schönes Stadion und hat einen recht hohen Zuschauerzuspruch, trotzdem geht es dem Verein finanziell nicht gut und man ist in den letzten Jahren immer mehr von der Tabellenspitze weggedriftet. Auch die Rückkehr von Henrik Larsson (kam 2006 vom FC Barcelona zurück) konnte bei aller Euphorie zunächst keinen entscheidenden sportlichen Aufschwung entfachen. 2010 wurde man dann recht überraschend Vize-Meister und Pokalsieger. 2011 kam es mit dem "Double" noch besser. |
| Spieljahre 1995 bis heute |
| 2011: | Meister in Allsvenskan, Schnitt: 11.203. Mit 5 Punkten Vorsprung sicherte sich Helsingborgs IF den 7. Titel nach immerhin 11 Jahren Pause (zuletzt 1999). 28 Auswärtspunkte (Bestwert in der Liga) waren der Schlüssel zur Meisterschaft für das Team von Trainer Conny Karlsson und Per-Ola Ljung. Zuhause gab es keine Niederlage. Ein weiterer Erfolgsgarant war Keeper Pär Hansson, der nicht ein einziges schwaches Spiel ablieferte. Der 22-jährige Mittelfeldspieler May Mahlangu wurde zum „Spieler des Jahres“ in der Allsvenskan 2011 gewählt. Als Krönung der Saison holte der Klub auch noch, wie 2010, den Pokalsieg durch ein 3- 1 gegen Kalmar FF (9.513 Zuschauer im „Olympia“). Umso höher ist der Erfolg einzuschätzen, weil wesentliche Leistungsträger (Alexander Gerndt zum FC Utrecht und Rasmus Jönsson, mit 9 Toren auch der beste Schütze, zum VfL Wolfsburg), wie erwartet, den Klub während der laufenden Spielzeit verlassen haben (Gesamteinnahme ca. 55 Mio. SEK, ca. 6 Mio. €). International stieg man erst in der 3. Qualifikationsrunde zur Euro League ein und setze sich gegen die Israelis von Bnei Yehuda (0-1 A und 3-0 H) durch. In den Play-Off’s zur Gruppenphase scheiterte man dann an Standard Lüttich (0-1 A und 1-3 H). Dank der Transfer-Einnahmen hat Helsingborgs IF (sehr) gute nationale Perspektiven. ![]() Team Helsingborgs IF 2011 (Allsvenskan) Quelle: www.svenskfotboll.se |
| 2010: | 2. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 10.543. Die Vize-Meisterschaft fällt in die Kategorie "Überraschung". Zwar gelang dem Klub vor der Saison die Verpflichtung des 57-fachen Nationalspieler Erik Edman, man hatte jedoch eine stattliche Anzahl an Abgängen zu verkraften. Neben einem starken Marcus Lantz war auch die Verpflichtung von Stürmer Alexander Gerndt während der Saison von Gefle IF ein Erfolgsfaktor. Er erzielte insgesamt 12 Tore und wurde zum "Allsvenskan-Spieler des Jahres" gewählt. Erik Sundin war 8 mal erfolgreich. Neben der Vize-Meisterschaft gewann HIF den schwedischen Pokal (1-0 bei Hammarby IF Stockholm) - der 4. Pokalsieg in der Vereinsgeschichte. Trainer war weiterhin Conny Karlsson. Beste Heimspielkulisse waren jeweils 16.200 Zuschauer (ausverkauft) gegen Malmö FF (2-1) und Kalmar FF (0-0). Eine überraschende 0-1-Heimniederlage am 26. Spieltag gegen GAIS vermasselte letztendlich die Meisterschaft. ![]() Team Helsingborgs IF 2010 (Allsvenskan) Quelle: www.svenskfotboll.se |
| 2009: | 8. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 9.470. Vor der Saison wurde dem Klub durchaus ein gewichtiges Wort in der Meisterschaftsfrage zugetraut - mit dem 8. Platz und ausgeglichener Bilanz (13/4/13 und 39-39 Tore) kam man allerdings nicht über das Tabellen-Mittelfeld hinaus und enttäuschte mehr oder weniger auf der ganzen Linie. Stürmer-Star Henrik Larsson, der immerhin noch 7 Tore erzielte, hätte sich sicherlich eine schöneres Karriereende vorgestellt. Rasmus Jönsson traf 8 mal, René Makondele 6 mal. Im Spiel gegen Malmö FF war beim 1-0-Sieg mit 15.800 Zuschauern die beste Kulisse mit dabei. Im schwedischen Pokal war erst im Halbfinale durch ein 1-3 gegen den IFK Göteborg Endstation. Im Europapokal musste man durch 3. Quali-Runden. Runde 1: Weiterkommen gegen MIKA Yerevan / Armenien (1-1 A, 3-1 H), Runde 2: Weiterkommen gegen Zestafoni / Georgien (2-1 A, 2-2 H), Runde: Aus gegen Sarajevo (2-1 H, 1-2 u. 5-7 n. E.). ![]() Team Helsingborgs IF 2009 (Allsvenskan) Quelle: www.svenskfotboll.se |
| 2008: | 4. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 10.497. Trotz eines Henrik Larsson im Kader, der mit 14 Toren auch die meisten Tore im Team erzielte, verfehlte Helsingborgs IF mit dem 4. Platz die direkte UEFA-Pokal-Qualifikation. Dies allerdings auch nur mit viel Pech aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber dem IFK Göteborg. Durch den Pokalsieg des IFK kann der Klub aber im nächsten trotzdem im UEFA-Pokal starten. Neben Henrik Larsson waren noch Christoffer Andersson mit 9 Toren und René Makondele (er kam 2007 von Gefle IF) mit 8 Toren die erfolgreichsten Schützen im Team von Trainer Bo Nilsson. Im Derby gegen Malmö FF war mit 16.704 Zuschauern die beste Kulisse dabei. Im schwedischen Pokal schied der Klub sehr peinlich gegen den Drittligisten Valsta Syrianska mit 1-2 aus. ![]() Team Helsingborgs IF 2008 (Allsvenskan) Quelle: www.svenskfotboll.se |
| 2007: | 8. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 12.000. Auch mit Stürmer-Star Henrik Larsson und Ex-AIK Solna-Meister-Trainer Stuart Baxter konnte HIF zu keinem Zeitpunkt in den Meisterschaftskampf eingreifen. Die sehr enttäuschende Saison endete, nach vielen internen Streitereien (die im Abgang von Stuart Baxter, er wurde Nationaltrainer von Finnland, nach Saisonschluß endeten), nur auf dem 8. Platz. Razak Omotoyossi wurde mit 14 Toren zusammen mit Jonathan Berg vom IFK Göteborg schwedischer Torschützenkönig. Henrik Larsson traf 9 mal. Die verkorkste Saison wurde durch den Einzug in die Gruppenphase des UEFA-Pokals gegen den SC Heerenveen (Niederlande) etwas gemildert. Die beste Kulisse in Heim-Punktspielen war 16.500 Zuschauer bei der 0-1-Niederlage gegen den Nachbarn Malmö FF. ![]() Team Helsingborgs IF 2007 (Allsvenskan) Quelle: www.svenskfotboll.se |
| 2006: | 4. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 12.415. Helsingsborgs IF war nach der WM-Pause das mit Abstand stärkste Team der Allvenskan, verspielte aber alle Meisterschafts-Chancen mit einer sehr mäßigen Hinrunde. Ausschlaggebend für den Aufschwung war der Trainerwechsel von Peter Svärdh zu Stuart Baxter (Ex-Meister-Trainer des AIK Solna und zuletzt Trainer der National-Mannschaft von Südafrika) und die Rückkehr von Henrik Larsson (FC Barcelona) zu seinem Heimatklub. Er löste eine bisher nie gekannte Euphorie aus - so war bspw. das erste Heimspiel nach seiner Rückkehr (1-3 gegen den BK Häcken Göteborg) mit 17.100 Zuschauern binnen weniger Stunden ausverkauft. Beste Torschützen waren der Südafrikaner Olivier Karekezi (11 Tore), Luton Shelton aus Jamaika (9 Tore) und Henrik Larsson (8 Tore). Neben diesen Spielern ragte besonders Abwehrspieler Andreas Granqvist heraus. Im schwedischen Pokal-Finale siegte man gegen Gefle IF mit 2-0 und ist damit im kommenden Jahr auch international dabei. ![]() Team Helsingborgs IF 2006 (Allsvenskan) Quelle: Homepage Helsingborgs IF |
| 2005: | 6. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 11.466. Nachdem HIF vor der Saison erneut einige gute Spieler abgeben musste, war dieser 6. Platz für die Truppe von Trainer Peter Swärdh als Erfolg zu werten. Abstiegs-Gefahr bestand nicht. Der Ex-Bochumer Peter Graulund wurde, wie im letzten Jahr, bester Torschütze (7 Tore). ![]() Team Helsingborgs IF 2005 (Allsvenskan) Quelle: Homepage Helsingborgs IF |
| 2004: | 10. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 10.168 Im 1. Jahr nach der Entschuldung durch die Gemeinde Helsingborg (die haben die Schulden übernommen - ja, das gibt es...) wurde HIF mit einer ganz jungen Truppe um den Routinier Peter Graulund (Ex-Bochum, 10 Tore) Tabellen-Zehnter. Nur aufgrund der besseren Tordifferenz entging man der Abstiegs-Relegation. Wir sahen in der Saison 2004 Helsingborgs IF im Spiel bei IF Elfsborg (1-1). Trainer war weiterhin Peter Swärdh. |
| 2003: | 6. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 10.234. Dem Klub machten zunehmend erhebliche finanzielle Probleme zu schaffen, was vor der Saison zum Abgang einiger Leistungsträger führte. Mit einer Heimbilanz von 4/3/6 war für das auswärtstarke Team (7/2/4) von Neu-Trainer Peter Swärdh keine bessere Platzierung möglich. Mit dem 6. Platz konnte man aber gut leben... |
| 2002: | 4. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 10.439. Trotz der Verbesserung auf den 4. Platz hatte HIF 14 Punkte Rückstand auf den Meister Djurgårdens IF Stockholm. Der neue Trainer Sören Cratz (im Vorjahr auf Platz 1 vom späteren Meister Hammarby IF Stockholm entlassen) erlebte auch in Helsingborg wegen des enttäuschenden Verlaufs das Saisonende nicht. Der Brasilianer Alvaro Santos war mit 16 Toren der mit Abstand beste Schütze im Team. Stürmer Rade Prica wechselte nach dem 6. Spieltag zu Hansa Rostock. |
| 2001: | 5. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 10.773. Nanne Bergstrands Team spielte nicht wirklich schlecht - aber bei nur 2 ganzen Auswärtssiegen konnte man keine bessere Platzierung erwarten. Am Ende betrug der Abstand auf Meister Hammarby IF "nur" 6 Punkte. Hans Eklund (11 Tore) und Rade Prica (7 Tore, später Hansa Rostock) waren die besten Schützen. Der letztjährige Torjäger Alvaro Santos erzielte in dieser Saison nur 5 Tore. |
| 2000: | 2. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 9.415. HIF schaffte unter Trainer Nanne Bergstrand (kam von Kalmar FF) die Qualifikation für die Champions League (siehe oben - Erfolge). Trotz dieser Doppel-Belastung spielte man eine gute Allsvenskan-Saison und wurde, 6 Punkte hinter Meister Halmstads BK, Vize-Meister. Der neue Brasilianer Alvaro Santos erzielte 12 Tore, Rade Prica 10 Tore. Für ein Superlativ sorgte Erik Wahlstedt - er traf im Spiel gegen Örebro SK FK nach 14 Sekunden. 13.802 Zuschauer gegen den AIK Solna (1-4) waren die besten Saisonkulisse. |
| 1999: | Meister in Allsvenskan, Schnitt: 10.583. Obwohl Helsingborg mitten in der Saison seine 3 besten Spieler verlor - Erik Edman und Marcus Lantz (später Rostock) zum AC Turin und Regisseur Kenneth Storvik mit einem Beinbruch - wurde man nach 58 Jahren wieder schwedischer Meister. 1 Punkt Vorsprung hatte das Team von Trainer Age Hareide am Ende auf den AIK Solna. Arlid Stavrum (11 Tore) und Magnus Powell (8 Tore) waren die besten Schützen. |
| 1998: | 2. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 9.067. Am letzten Spieltag verspielte Helsingborg (trainiert vom Norweger Age Hareide) mit einer 1-2-Niederlagen beim bereits feststehenden Absteiger BK Häcken Göteborg sensationell die schon sicher geglaubte Meisterschaft (Meister wurde der AIK Solna). Der Norweger Arlid Stavrum wurde mit 18 Toren Allsvenskan-Torschützenkönig. Als Trostpflaster konnte HIF den schwedischen Pokal gegen Örgryte IS Göteborg gewinnen (1-1 A, 4-1 n. E. H.). Die beiden Spieler Erik Edman (Abwehr) und Peter Wibran (Mittelfeld) wurden in die Allsvenskan-Elf des Jahres gewählt. |
| 1997: | 6. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 9.159. Man hatte sich mehr von dieser Saison in Helsingborg versprochen - aber 11 Remis (bei nur 5 Niederlagen) verhinderten eine bessere Platzierung. Im Team von Trainer Reine Almqvist (später zum IFK Göteborg) waren Mattias Jonsson (11 Tore) und Peter Wibran (9 Tore) die besten Torschützen. |
| 1996: | 3. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 9.673. Obwohl HIF sogar 2 Punkte (insgesamt 44; 13/5/8) mehr als im Vorjahr holte, hatte man als 3. nie eine Meisterschafts-Chance. Dazu war der IFK Göteborg mit 12 (HIF) und 10 Punkten (Malmö FF) Vorsprung zu dominant. Trainer war weiterhin Reine Almqvist. |
| 1995: | 2. Platz in Allsvenskan, Schnitt: 10.942. Eine tolle Steigerung - nach dem 9. Platz vom Vorjahr wurde man in diesem Jahr schwedischer Vize-Meister. 4 Punkte betrug der Rückstand auf Meister IFK Göteborg. Die Bilanz unter Trainer Reine Almqvist (aktiver Spieler beim IFK Göteborg, Åtvidabergs FF und den Seattle Sunders) lautete 12/6/8. |
| Stadion-Informationen |
| Stadion: | Olympia |
| Stadionbesuch: | Nein |
| Baujahr: | 1998 |
| Maße: | 105 x 68 m |
| Belag: | Rasen |
| Flutlicht: | Ja |
| Kapazität: | 16.673 |
| Rekord: | 26.154 am 14.05.1954 gegen Malmö FF |
| Beschreibung: |
Quelle: Wikipedia Das Olympia liegt im gleichnamigen Helsingborger Stadtteil Olympia. Es wurde 1898 eröffnet und sowohl 1993 als auch 1997 umgebaut. 1958 wurden im Olympia zwei Fußball-Weltmeisterschaftsspiele ausgetragen. Daneben fanden hier sieben Spiele der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 1995 statt. Das Stadion hat 9.673 Sitzplätze. Vor dem Stadion wurde zu Ehren des ehemaligen Torhüters des Helsingborgs IF und der schwedischen Nationalelf Kalle Svensson eine Statue aufgestellt. Quelle: groundhopping.de Die Anlage in Helsingborg präsentiert sich als durchaus eindrucksvoll. Zwei überdachte Tribünen stellen die Schmuckstücke des Grounds dar, wobei die Haupttribüne mit ihrem geschwungenen Dach ebenso zu beeindrucken versteht wie die doppelstöckige Gegentribüne. Stehplätze hinter den Toren würden wohl von einigen als nicht ganz zeitgemäß bezeichnet werden, doch der Verfasser dieser Zeilen war schon immer der Ansicht, daß Stehplätze zum Fußball gehören, obgleich er selbst von seiner Faulheit meist zum Sitzen getrieben wird. ![]() Quelle: Maik Lange ![]() Quelle: Maik Lange |
| Spiel-Besuche |
| Spiel-Besuche: | 2004 sah ich Helsingborgs IF in Borås gegen IF Elfsborg spielen (1-1). 2010 im Pokalfinale bei Hammarby IF Stockholm. |