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Allgemeine Klub-Informationen

Last Update: 23.03.2012
Klub: Enköpings SK FK
Spielklasse: Div. I Norra
Wappen: Wappen Enköpings SK FK
Gründungsjahr: 1914
Erfolge: 2. Platz in 2. Liga (Superettan) 2002
14. Platz in der 1. Liga (Allsvenskan) 2003
Allsvenskan-
Jahre:
1
2. Liga-Jahre: 13
Zum Klub: Enköping ist eine Stadt in der schwedischen Provinz Uppland. Die Stadt liegt etwa 77 km nordwestlich von Stockholm und 42 km südwestlich von Uppsala und hat ca. 20.000 Einwohner.

Der Fußballklub Enköpings SK FK stieg in der Saison 2002 als Tabellen-Zweiter der 2. Liga (Superettan) sensationell in die Allsvenskan auf. Die für dieses Abendteuer verpflichteten neuen Spieler stürzten den Klub nahezu in den Ruin. Mit nur 3 Saison-Siegen stieg man sang- und klanglos ab - nur 1 Saison später musste man auch in der 2. Liga (Superettan) in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. Nach 2 Jahren in Liga 3 stieg man 2006 wieder in die 2. Liga (Superettan) auf und konnte in der Saison 2007 auch knapp den Klassenerhalt schaffen. Mit einer jungen Mannschaft, die überwiegend aus Eigengewächsen bestand, stieg man 2008 leider sehr knapp wieder in die Div. I (3. Liga) ab.

Hier folgte dann der "Dammbruch": nach einem erneute Abstieg war man bis zur Saison 2011 sogar nur noch viertklassig - 2012 spielt ESK immerhin wieder in der Div. I (3. Liga).

Spieljahre 1995 bis heute

2011: Meister in Div. II Norra Svealand, Schnitt: 707.
Dem Ex-Allsvenskan-Klub gelang mit nur 4 Niederlagen, dem besten Sturm (47 Treffer) und der besten Abwehr (18 Gegentore) souverän der Aufstieg in die Div. I (3. Liga). Ob es mittelfristig weiter bergauf gehen kann, wird von der Entwicklung der immer noch instabilen Finanzlage abhängen. Im Team des isländischen Trainers Siggi Jónsson war Joel Rajalakso mit 14 Treffer bester Torschütze. Im folgten Erik Andersson und Kerim Mrabti mit je 4 Treffern.
2010: 9. Platz in Div. II Norra Svealand, Schnitt: 322.
Nur um Haaresbreit konnte der völlig verjüngte Erstligist von 2003 den dritten Abstieg in Folge verhindern und in die 5. Liga abstürzen. Mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz (Västerås IK), der Bilanz von 8/4/10 und dem schlechtesten Liga-Sturm (lächerliche 20 Tore) ging es sehr knapp zu. Prunktstück war hingegen die Abwehr: 24 Gegentore bedeuteten die zweitbeste Liga-Abwehr. Bester Torschütze im Team vom isländischen Trainer Siggi Jónsson (65 Länderspiele und 2007/2008 Trainer bei Djurgårdens IF) war Jimmy Kristiansson mit 7 Treffern. Die beste Kulisse waren 452 gegen Rotebro IS FF Sollentuna (3-0).
2009: 13. Platz in Div. I Norra (Absteiger), Schnitt: 552.
Der 2003 noch in der Allsvenskan spielende Klub musste zum 2 x in Folge absteigen und ist in der Saison 2010 nur noch in der viertklassigen Div. II vertreten. Mit nur insgesamt 6 Saison-Siegen betrug der Abstand zum rettenden Ufer 5 Punkte. Leider hat sich der kontinuierliche sportliche Niedergang in Anbetracht der schlechten finanziellen Situation und der damit verbundenen sportlichen (Kader-)Ausdünnung abgezeichnet. Auch der Trainerwechsel vom Duo Jesper Blomqvist und Ramin Kiani zur Per Gidlund in der Endphase der Saison konnte den Klub nicht mehr retten. Bester Torschütze war Andreas Ljunggren Eriksson mit 9 Toren. Gegen Mit-Absteiger Skellefteå FF war beim 3-2-Sieg mit 818 Besuchern die beste Kulisse mit dabei.
2008: 15. Platz in Superettan (Absteiger), Schnitt: 859.
Nur 2 Jahre nach der Rückkehr in die 2. Liga musste der Klub wíeder absteigen - letztendlich bei gleicher Punktzahl nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber den beiden Teams auf den Relegationsplätzen 13 und 14. Mit 8 Siegen hatte man zwar 3 Siege mehr als diese Teams zu verzeichnen, 20 Niederlagen waren aber die meisten in der Liga, ebenso wie die 70 Gegentore. Auch der Trainerwechsel im Juli von Bo Petersson zu Per-Åke Swärd brachte letztendlich keinen Erfolg. Im Spiel gegen Assyriska FF Södertälje war beim 2-5 mit 1.915 Zuschauer die beste Heimspiel-Kulisse dabei. Niklas Klingberg und Mats Lundin (je 6 Tore) und Anders Lindberg (5 Tore) waren die besten Schützen. Im Pokal schaffte es der Klub, nach Siegen u. a. beim IFK Norrköping, bis ins Halbfinale: hier war der IFK Göteborg mit 0-3 Endstation (1.829 Zuschauer).

Enköpings SK 2008
Team Enköpings SK 2008 (Superettan)

Quelle: www.svenskfotboll.se

2007: 12. Platz in Superettan, Schnitt: 1.304.
Der Aufsteiger spielte zunächst im sicheren Tabellen-Mittelfeld mit, wurde aber im weiteren Saisonverlauf (besonders zum Ende hin) immer schwächer. Wenn die Saison noch ein paar Spieltage länger gedauert hätte, wäre der sturmschwache Klub (nur 25 Tore in 30 Spielen) vermutlich abgestiegen. Trotzdem ist der Klassenerhalt natürlich ein Erfolg für das Team vom Trainer-Trio Bo Petersson, Jesper Blomqvist und Per-Åke Swärdh. Beim "Uppland-Derby" gegen IK Sirius (1-0) waren 2.474 Zuschauer dabei - beste Heimspielkulisse waren aber 2.544 Zuschauer beim 1-3 gegen Jönköpings Södra IF. Beste Torschützen waren Sebastian Rajalakso mit 8 Tore (er geht nun zu Djurgårdens IF) und Anders Lindberg mit 6 Toren.

Enköpings SK 2007
Team Enköpings SK 2007 (Superettan)

Quelle: www.svenskfotboll.se

2006: Meister in Div. I Norra, Schnitt: 885.
Auch in der neuen 3. Liga Nord konnte sich ESK die Meisterschaft sichern. Diese war mit dem Direkt-Aufstieg in die 2. Liga (Superettan) verbunden. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten IK Sirius Uppsala (Dauer-Rivale und Nachbar, der in der Relegation dann auch aufstieg) betrug 1 Punkt. In 22 Saison-Spiele lautete die Bilanz unter Trainer Michael Borgqvist 17/4/5. Mit einem sehr jungen Kader (ohne teure Alt-Stars) hat der Klub endlich wieder eine Perspektive für eine dauerhafte Liga-Zugehörigkeit.
2005: Meister in Div. II Norra Svealand, Schnitt: 768.
Mit 6 Punkten Vorsprung auf IK Sirius Uppsala sowie auf BK Forward Örebro konnte ESK nach den bitteren 2 Abstiegen auf Anhieb Meister in der 3. Liga werden. Man kassierte in 22 Saison-Spielen nur 3 Niederlagen. Im Aufstiegsspiel zur 2. Liga (Superettan) scheiterte man aber (etwas überraschend) am Meister der Div. II Norrland, Umeå FC (0-0 H und 0-2 A).
2004: 14. Platz in Superettan (Absteiger), Schnitt: 1.265.
Mit einem nahezu komplett neuen Kader und finanziell nach dem Allsvenskan-Abendteuer arg angeschlagen, wurde Enköpings SK FK gleich in die 3. Liga durchgereicht. Dabei hatte man den möglichen Klassenerhalt (trotz nur magerer 5 Siege in 30 Spielen) noch selbst in der Hand - aber eine Niederlage am letzten Spieltag beim abgeschlagenen Tabellenletzten Friska Viljor Örnsköldsvik bedeutete als Tabellen-Drittletzter das 2. Liga-Aus. 2 Punkte fehlten auf Bodens BK auf dem rettenden 13. Platz. Im Derby gegen Västerås SK FK (1-2) wurde mit 2.180 Zuschauern die beste Heimspielkulisse verzeichnet.
2003: 14. Platz in Allsvenskan (Absteiger als Letzter), Schnitt: 4.451.
Mit nur 3 Saison-Siegen und lediglich 14 Punkten stieg ESK erwartungsgemäß sang- und klanglos wieder aus der Allsvenskan ab. Mit nur 22 Toren in 26 Spielen stellte man trotz der Verpflichtung von Stürmer Andreas Hermansson (Ex-IFK Göteborg) den schwächsten Sturm der Liga. Auch 59 Gegentore waren die meisten der gesamten Liga. Das der Abstand auf den drittletzten Platz (Abstiegs-Relegation) trotzdem nur 5 Punkte (GIF Sundsvall) betrug, lag an dem völlig abgeschlagenen Trio (mit Östers IF Växjö) - der Tabellen-Viertletzte Landskrona BoIS hatte 18 Punkte (!) Vorsprung. 9.102 Zuschauer (mit Zusatz-Tribünen) gegen Djurgårdens IF Stockholm (0-4) beuteten einen neuen Vereins-Rekord.

Enköpings SK 2003
Team Enköpings SK 2003 (Allsvenskan)

Quelle: www.svenskfotboll.se

2002: 2. Platz in Superettan (Aufsteiger), Schnitt: 1.933.
Enköpings SK FK stieg sensationell - zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte - in die 1. Liga (Allsvenskan) auf. Der neue Trainer Peter Lenell formte ein spielstarkes Team, das in Olle Kullinger und Nichlas Norell mit je 16 Toren seine besten Torschützen hatte. Man lag am Ende Saison 2 Punkte hinter Meister Östers IF Växjö und hatte 1 Punkt Vorsprung auf den Tabellen-Dritten, Västra Frölunda IF Göteborg.
2001: 8. Platz in Superettan, Schnitt: 1.377.
Am Ende der Saison betrug der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz (GAIS Göteborg) 6 Punkte. Bester Torschütze wurde mit 9 Toren wieder Peter Berggren. Trainer Bo Petersson hatte seine letzte Saison im Klub.
2000: 7. Platz in Superettan, Schnitt: 2.094.
ESK, weiterhin trainiert von Bo Petersson, spielte unattraktiven "Minimalisten-Fußball" - nach 30 Saisonspielen lautete die Tor-Differenz 22-25 bei einer Bilanz von 7/2/6 (H) und 4/5/6 (A). Mit nur 5 Toren war Peter Berggren (kam vor der Saison von Hammarby IF Stockholm) bester Schütze im Team, gefolgt vom letztjährigen 2. Liga-Torschützenkönig Thomas Andersson mit nur 4 Toren. Im Derby gegen Västerås SK FK wurde beim 1-1 mit 4.462 Zuschauern die beste Heimspiel-Kulisse verzeichnet.
1999: 4. Platz in Div. I Norra, Schnitt: 1.241.
Als Aufsteiger wurde das Team von Trainer Bo Petersson auf Anhieb Tabellen-Vierter. Damit konnte man sich für die neue 2. Liga (Superettan) qualifizieren. Der Abstand auf Meister GIF Sundsvall betrug nur 3 Punkte, auf den Tabellenzweiten (Allsvenskan-Relegation), Assyriska FF Södertälje, hatte man nur 2 Punkte Rückstand. Stürmer Thomas Andersson wurde mit 18 Toren Liga-Torschützenkönig. 2.035 Zuschauer im Derby gegen IK Sirius Uppsala (0-0) stellten den besten Heimspiel-Besuch dar.
1998: Meister in Div. II Västra Svealand.
Mit nur 3 Niederlagen und lediglich 18 Gegentoren stieg man nach dem letztjährigen Abstieg mit dem neuen Trainer Bo Petersson souverän wieder in die Div. I Norra (2. Liga) auf. Der Vorsprung auf den Tabellen-Zweiten, Tyresö FF, betrug 3 Punkte.
1997: 12. Platz in Div. I Norra (Absteiger), Schnitt: 1.331.
Dem Aufsteiger fehlten bei Punktgleichheit mit Lira Luleå BK und Spårvägens FF nur jeweils 1 und 3 Tore zur Abstiegs-Relegation bzw. zum direkten Klassenerhalt. Im Spiel gegen gegen den Meister Hammarby IF (0-3) wurde mit 3.679 die beste Saison-Kulisse verzeichnet. Minus-Rekord waren 709 Zuschauer bei der 1-3 Heim-Niederlage gegen den IFK Luleå. Die Saison-Bilanz lautete 8/5/13.
1996: 2. Platz in Div. II Västra Svealand (Aufsteiger).
Mit 4 Punkten Rückstand auf Meister und Direkt-Aufsteiger Assyriska FF Södertälje und mit 1 Punkt Vorsprung auf den Dritten, IFK Eskilstuna, konnte Enköpings SK FK die Aufstiegs-Relegation zur 2. Liga (Div. I) erreichen. Hier hieß in der 1. Runde Sandvikens IF der Gegner (2. der Div. II Östra Svealand) - ESK konnte sich mit 2 Remis (jeweils 2-2) im Elfmeterschießen mit 5-4 durchsetzen. In der alles entscheidenden 2. Runde wartete Visby IF (11. Platz in der 2. Liga; Div. I). 2 Siege - 3-1 und 3-2 - sicherten ESK den Aufstieg in die 2. Liga.
1995: 3. Platz in Div. II Västra Svealand.
In dieser Drittliga-Saison fehlten ESK nur 4 Tore auf den 2. Platz (IFK Västerås FK), der zur Aufstiegs-Relegation in die 2. Liga (Div. I) berechtigte. Bei einer Bilanz von 13/3/6 fehlten auf den Meister und Aufsteiger Hertzöga BK Karlstad 8 Punkte.

Stadion-Informationen

Stadion: Enavallen
Stadionbesuch: Nein
Baujahr: 1934 (umgebaut 1992)
Maße: 105 x 65 m
Belag: Rasen
Flutlicht: Ja
Kapazität: 4.500
Rekord: 9.102 (mit Zusatz-Tribünen) in der Allsvenskan-Saison 2003 gegen Djurgårdens IF Stockholm (0-4)
Beschreibung: Der Enavallen verfügt über eine überdachte Sitzplatztribüne mit gelben Schalensitzen. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich eine unüberdachte Stehplatz-Tribüne. Hinter beiden Toren ist Platz für mobile Zusatztribünen - bemerkenswert sind die 8 (!) Flutlichtmasten.

Enkopings SK - Enavallen
Quelle: www.europlan-online.de

Enkopings SK - Enavallen
Quelle: www.europlan-online.de

Enkopings SK - Enavallen
Quelle: www.europlan-online.de

Spiel-Besuche

Spiel-Besuche: Nein